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Photovoltaik Rhein-Erft-Kreis

Photovoltaik im Rhein-Erft-Kreis

Zehn Städte, unterschiedliche Netzbetreiber und eine kommunal sehr verschiedene Förderlage: Im Rhein-Erft-Kreis entscheidet die Adresse über mehr als nur die Entfernung. Wir klären für Ihre Adresse, was tatsächlich gilt.

  • Standort direkt an der Kreisgrenze in Köln-Marsdorf
  • Netzbetreiber und Förderlage je Stadt geprüft
  • Rund 1.076 kWh je kWp in der Kreismitte bei Südausrichtung
  • Eigene Seiten für Frechen, Hürth und Bergheim
EinsatzgebietRhein-Erft-Kreis
Entfernung zu unserem Standortvor Ort
Netzbetreiberje nach Stadt unterschiedlich
Ertrag bei Südausrichtung1076 kWh je kWp und Jahr

Wie viel Strom bringt eine Photovoltaikanlage im Rhein-Erft-Kreis?

In der Kreismitte um Kerpen liefert ein Kilowatt Peak bei 35 Grad Neigung nach Süden rund 1.076 Kilowattstunden im Jahr, bei Ost-West-Ausrichtung mit 30 Grad etwa 846 bis 865. Im östlichen Kreisgebiet nahe Köln liegen die Werte etwas niedriger, im Westen etwas höher.

Konkret: rund 1.042 in Frechen, 1.038 in Hürth, 1.053 in Bergheim und 1.076 um Kerpen, jeweils bei Südausrichtung mit 35 Grad Neigung.

Alle Werte stammen aus PVGIS, der Ertragsdatenbank der Europäischen Kommission, bei 14 Prozent Systemverlusten und unverschatteter Fläche.

Welche Förderung gilt aktuell im Rhein-Erft-Kreis?

Das Kreisprogramm Energieoffensive ist für 2026 seit dem 18. März geschlossen, die Mittel von einer Million Euro sind ausgeschöpft. Kommunale Programme gelten weiter unabhängig davon: Frechen bezuschusst Photovoltaik ab 5 kWp mit 750 Euro, Bergheim hat derzeit kein eigenes Programm.

Weil sich Förderstände unterjährig ändern, prüfen wir die Lage für Ihre Adresse vor jedem Angebot neu. Den aktuellen Stand mit Prüfdatum halten wir zentral auf der Förderseite fest, statt ihn auf jede Ortsseite zu kopieren.

Ertrag am Standort

Was eine Anlage im Rhein-Erft-Kreis im Jahr liefert

Spezifischer Jahresertrag je Kilowatt Peak, berechnet für Rhein-Erft-Kreis bei 14 Prozent Systemverlusten und unverschatteter Fläche.

Ausrichtung und NeigungErtrag je kWp und JahrBei 10 kWp
Süden, 35 Grad1076 kWhrund 10.760 kWh
Osten, 30 Grad865 kWhrund 8.650 kWh
Westen, 30 Grad846 kWhrund 8.460 kWh
Flachdach, aufgeständert 0 Grad893 kWhrund 8.930 kWh

Quelle: PVGIS (Photovoltaic Geographical Information System) der Europäischen Kommission, Datensatz SARAH2, Berechnung für 1 kWp bei 14 Prozent Systemverlusten. Zuletzt geprüft am . Die Werte gelten für eine unverschattete Fläche und ersetzen keine Auslegung für Ihr Dach.

Was sich im Kreis von Stadt zu Stadt unterscheidet

Drei Punkte hängen im Rhein-Erft-Kreis an der konkreten Adresse und nicht am Kreis als Ganzem.

  • Netzbetreiber: In Frechen, Hürth, Pulheim und Wesseling ist die Westnetz GmbH zuständig. In anderen Städten kann ein anderer Netzbetreiber konzessioniert sein.
  • Kommunale Förderung: Frechen bezuschusst Photovoltaik ab 5 kWp mit 750 Euro. Bergheim unterhält derzeit kein eigenes Programm. Andere Städte handhaben es unterschiedlich.
  • Einstrahlung: Sie nimmt nach Westen zu, von rund 1.035 Kilowattstunden je Kilowatt Peak im Kölner Stadtgebiet auf etwa 1.076 in der Kreismitte.

Gebäudebestand zwischen Tagebau und Speckgürtel

Der Rhein-Erft-Kreis ist über Jahrzehnte vom Braunkohlebergbau geprägt worden. Das hat in mehreren Städten zu Umsiedlungsorten mit sehr einheitlichem Baubestand aus wenigen Jahrgängen geführt, etwa in Hürth und Bergheim.

Daneben steht ein wachsender Bestand aus Einfamilienhäusern der siebziger bis neunziger Jahre und Neubaugebieten in den kölnnahen Städten. Beides erfordert eine andere Herangehensweise als ein innerstädtischer Kölner Altbau.

So läuft ein Projekt bei uns ab

Der Ablauf ist bei jedem Projekt gleich, unabhängig davon, wo das Haus steht. Was sich unterscheidet, sind Dachfläche, Verbrauch, Netzanschluss und Förderlage.

  • Erstgespräch: Verbrauch, Dach und Ziel klären, telefonisch oder vor Ort
  • Auslegung: Anlagengröße, Speichergröße und Komponenten festlegen
  • Angebot: feste Positionen, keine Pauschalen ohne Grundlage
  • Anmeldung: Netzanschluss und Marktstammdatenregister übernehmen wir
  • Montage: Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Elektrik
  • Inbetriebnahme: Messkonzept, Zählertausch, Einweisung in die App

Förderung

Das Kreisprogramm Energieoffensive ist für 2026 geschlossen

Stand 22.9.2026. Förderstände ändern sich unterjährig, deshalb prüfen wir sie vor jedem Angebot erneut.

  • Der Rhein-Erft-Kreis förderte 2026 Photovoltaik ab 5 kWp mit 1.000 Euro, Batteriespeicher ab 5 kWh mit 500 Euro, Solarthermie mit 500 Euro, Wallboxen mit 200 Euro und Balkonkraftwerke ab 150 VA mit bis zu 200 Euro.
  • Die Förderung war auf 1.500 Euro je Haushalt oder Eigentümergemeinschaft begrenzt.
  • Seit dem 18. März 2026 steht die Förderampel auf Rot. Die Mittel von einer Million Euro sind ausgeschöpft, Anträge sind nicht mehr möglich.
  • Kommunale Programme bestehen daneben unabhängig davon. Frechen bezuschusst Photovoltaik ab 5 kWp mit 750 Euro, Bergheim unterhält derzeit kein eigenes Programm.

Die aktuellen Bedingungen aller Programme halten wir zentral auf der Förderseite fest, damit hier kein überholter Stand stehen bleibt.

Häufige Fragen

Photovoltaik im Rhein-Erft-Kreis: Fragen aus der Region

Für acht der zehn Städte: Frechen, Hürth, Bergheim, Kerpen, Brühl, Pulheim, Erftstadt und Wesseling. Jede dieser Seiten trägt den zuständigen Netzbetreiber, die tatsächliche Förderlage, Ertragswerte für den Ort und die typischen Gebäudearten.

Bedburg und Elsdorf betreuen wir ebenfalls, haben dafür aber noch keine eigene Seite.

Ja. Das Fehlen einer Ortsseite sagt nichts über unser Einsatzgebiet aus, sondern nur darüber, wofür wir bereits eigene Inhalte haben.

Geben Sie im Solar-Check einfach Ihre Adresse an, dann prüfen wir für diese Adresse Netzbetreiber, Förderlage und Ertrag.

Bei Südausrichtung und 35 Grad Neigung liegen die Werte zwischen rund 1.038 Kilowattstunden je Kilowatt Peak in Hürth und etwa 1.076 in der Kreismitte um Kerpen.

Das ist eine Spanne von knapp vier Prozent. Verschattung und Ausrichtung des eigenen Dachs wiegen deutlich schwerer.

Das übernehmen wir, einschließlich Anschlussanfrage, Messkonzept, Fertigmeldung und Eintragung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Vorher klären wir, welcher Netzbetreiber für Ihre Adresse zuständig ist, weil das im Kreis nicht einheitlich ist.

Das entscheidet das Verbrauchsprofil und nicht der Ort. Ein Speicher lohnt sich, wenn abends und nachts viel Strom gebraucht wird.

Weil das Kreisprogramm für Speicher derzeit geschlossen ist, prüfen wir die Speichergröße besonders genau am gemessenen Verbrauch.

Photovoltaik im Rhein-Erft-Kreis prüfen lassen

Geben Sie Ihre Adresse an, dann klären wir Netzbetreiber, Förderlage und zu erwartenden Ertrag für genau diesen Standort.