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Photovoltaik

Strom vom eigenen Dach

Eine Photovoltaikanlage erzeugt Strom dort, wo er gebraucht wird. Wir legen die Anlage auf Ihre Dachfläche und Ihren Verbrauch aus und übernehmen Planung, Montage und Anmeldung.

  • Auslegung nach Dach, Ausrichtung und Verschattung
  • Speicher und Wallbox direkt mitplanbar
  • Anmeldung beim Netzbetreiber inklusive
  • Ein Ansprechpartner über das gesamte Projekt

Wie groß sollte meine Photovoltaikanlage sein?

So groß, dass sie zu Ihrem Verbrauch passt, nicht so groß, wie das Dach hergibt. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den vollen Arbeitspreis, eine eingespeiste bringt derzeit 7,70 Cent. Wer das Dach ohne Blick auf den Verbrauch vollbelegt, produziert vor allem Strom zu 7,70 Cent.

Ausnahme: Wenn absehbar eine Wärmepumpe oder ein E-Auto dazukommt, wird die Anlage auf den kombinierten Verbrauch ausgelegt. Dann ist größer richtig.

Wir leiten die Größe aus Ihrer letzten Jahresabrechnung ab, nicht aus einer Schätzung nach Wohnfläche.

Was passiert bei Verschattung durch Bäume oder Nachbarhäuser?

Verschattung ist der am meisten unterschätzte Faktor. Schon ein Schornstein kann den Ertrag eines ganzen Modulstrangs drücken, wenn die Anlage falsch verschaltet ist. Deshalb wird die Verschattung vor der Auslegung aufgenommen und nicht danach.

Technisch lässt sich vieles auffangen: Leistungsoptimierer je Modul, getrennte Strangführung oder Modulwechselrichter. Jede dieser Lösungen kostet Geld, deshalb gehört sie in das Angebot und nicht in eine Nachverhandlung.

Wenn eine Fläche dauerhaft stark verschattet ist, belegen wir sie nicht. Module, die nichts bringen, verkaufen wir nicht.

Für wen sich eine Photovoltaikanlage lohnt

Grundsätzlich für Haushalte mit eigener, ausreichend großer und nicht dauerhaft verschatteter Dachfläche. Je mehr des erzeugten Stroms Sie direkt im Haus nutzen, desto weniger müssen Sie zukaufen.

Besonders deutlich wird der Effekt, wenn Verbraucher wie eine Wärmepumpe oder ein E-Auto dazukommen. Dann steigt der Eigenverbrauch, und die Anlage arbeitet den größten Teil des Jahres für den eigenen Haushalt.

Wie eine Photovoltaikanlage funktioniert

Die Module auf dem Dach wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom um. Der Wechselrichter macht daraus Wechselstrom, der im Haus nutzbar ist. Was der Haushalt gerade nicht braucht, geht in den Speicher oder ins öffentliche Netz.

  • Module erzeugen Strom, auch bei bedecktem Himmel
  • Der Wechselrichter wandelt und überwacht den Ertrag
  • Ein Stromzähler erfasst Bezug und Einspeisung getrennt
  • Über eine App sehen Sie Erzeugung und Verbrauch

Welche Komponenten dazugehören

Eine Anlage besteht aus mehr als den Modulen. Wir stimmen alle Teile aufeinander ab, damit die Anlage im Betrieb zusammenpasst und später erweitert werden kann.

  • Solarmodule und Unterkonstruktion passend zur Dacheindeckung
  • Wechselrichter, dimensioniert auf die Anlagenleistung
  • Optional ein Stromspeicher für die Abendstunden
  • Optional eine Wallbox für das E-Auto
  • Optional ein Energiemanager, der alles koordiniert

Was die Wirtschaftlichkeit bestimmt

Wie schnell sich eine Anlage rechnet, hängt von mehreren Faktoren ab: der Anlagengröße, Ihrem Jahresverbrauch, dem Anteil des selbst genutzten Stroms, Ihrem aktuellen Strompreis und der Einspeisevergütung.

Wir rechnen diese Faktoren für Ihr Haus konkret durch, statt mit Beispielwerten zu arbeiten, die zu Ihrem Haushalt womöglich nicht passen.

Wie der Ablauf aussieht

Nach dem ersten Gespräch prüfen wir Dachfläche, Ausrichtung und Verschattung sowie Ihren Verbrauch. Daraus entsteht ein konkretes Angebot mit allen Komponenten und Leistungen.

Nach Ihrer Freigabe stimmen wir den Montagetermin ab, installieren die Anlage und nehmen sie in Betrieb. Die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister übernehmen wir.

Was eine Photovoltaikanlage kostet und was den Preis treibt

Der mittlere Systempreis in Deutschland lag im März 2026 bei rund 1.015 Euro je Kilowatt Peak. Für ein einzelnes Einfamilienhaus liegt der Preis in der Praxis darüber, meist zwischen etwa 1.100 und 1.600 Euro je Kilowatt Peak inklusive Montage. Seit 2023 fällt auf private Anlagen auf Wohngebäuden keine Mehrwertsteuer an.

Der Unterschied innerhalb dieser Spanne kommt nicht von den Modulen. Er kommt von der Arbeit: Dachform, Zugänglichkeit, Gerüst, Kabelwege und dem Zustand der Elektrik.

  • Module: meist 20 bis 30 Prozent der Summe
  • Wechselrichter: die Komponente mit der kürzesten Lebensdauer, Garantie beachten
  • Unterkonstruktion: hängt an der Deckung, Ziegel und Schiefer sind nicht dasselbe
  • Montage und Gerüst: arbeitsabhängig, nicht leistungsabhängig
  • Elektroarbeiten: häufig inklusive Tausch oder Erweiterung des Zählerschranks
  • Anmeldung und Dokumentation: Netzanschluss, Messkonzept, Marktstammdatenregister

Was wir vor dem Angebot prüfen

Ein Angebot ohne diese Punkte ist eine Schätzung. Wir machen die Aufnahme vorher, damit am Montagetag nichts auftaucht, was vorher niemand wusste.

  • Nutzbare Dachfläche nach Abzug von Gauben, Kaminen, Dachfenstern und Abstandsflächen
  • Ausrichtung und Neigung, daraus der zu erwartende spezifische Ertrag
  • Verschattung über den Tages- und Jahresverlauf
  • Zustand der Dacheindeckung und Tragreserve des Dachstuhls
  • Zählerschrank: Baujahr, Platz für Überspannungsschutz, Zählerfeld
  • Denkmalschutz oder Erhaltungssatzung am Gebäude
  • Netzanschlusspunkt und ob die geplante Einspeiseleistung darüber möglich ist

Die drei häufigsten Fehler

Diese drei sehen wir immer wieder, und alle drei lassen sich vorher vermeiden.

  • Die Anlage wurde nach Dachfläche ausgelegt statt nach Verbrauch. Ergebnis: viel Einspeisung zu 7,70 Cent statt Ersparnis zum Arbeitspreis.
  • Der Zählerschrank wurde nicht geprüft. Der Tausch kommt dann als Nachtrag am Montagetag, wenn das Gerüst schon steht.
  • Der Speicher wurde nach Faustformel gekauft statt nach dem Nachtanteil des Verbrauchs. Ein Speicher, der selten voll wird, kostet trotzdem voll.

Häufige Fragen

Photovoltaik: Ihre Fragen

Entscheidend sind nutzbare Fläche, Zustand der Dacheindeckung, Statik sowie Ausrichtung und Verschattung. Süd-, Ost- und Westdächer sind grundsätzlich geeignet, Flachdächer werden aufgeständert.

Ob Ihr Dach geeignet ist, lässt sich seriös erst nach Prüfung der konkreten Gegebenheiten sagen.

Die passende Größe ergibt sich aus Ihrem Jahresstromverbrauch, der nutzbaren Dachfläche und der Frage, ob künftig eine Wärmepumpe oder ein E-Auto dazukommt.

Wir legen die Anlage so aus, dass sie zu Ihrem Verbrauch passt und Reserven für spätere Erweiterungen bietet.

Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen und nicht speichern, wird ins öffentliche Netz eingespeist und nach den gesetzlichen Regelungen vergütet.

Ja. Wenn die Anlage von Anfang an darauf ausgelegt ist, lässt sich ein Speicher später ergänzen. Wir berücksichtigen das bereits bei der Planung, auch wenn Sie zunächst ohne Speicher starten.

Module haben üblicherweise eine Leistungsgarantie über 25 Jahre oder mehr, mit einer geringen jährlichen Degradation. Sie arbeiten danach weiter, nur mit etwas weniger Leistung.

Der Wechselrichter ist die Komponente mit der kürzesten Lebensdauer. Planen Sie einen Austausch innerhalb der Laufzeit ein und achten Sie beim Kauf auf Garantiedauer und Ersatzteilverfügbarkeit.

Eine normale Anlage schaltet sich bei Netzausfall ab. Das ist vorgeschrieben, damit niemand an vermeintlich toten Leitungen arbeitet, während die Anlage einspeist.

Wenn Sie bei Stromausfall weiter versorgt sein möchten, braucht es eine Ersatzstrom- oder Notstromfunktion. Das ist eine bewusste Entscheidung mit eigenen Anforderungen an Speicher und Elektrik, und sie gehört vorher besprochen.

Häufig lässt sie sich in die bestehende Wohngebäudeversicherung einschließen. Ob das ausreicht, hängt vom Vertrag ab, insbesondere bei Ertragsausfall und Überspannungsschäden.

Wir liefern die Anlagendokumentation, die Ihre Versicherung dafür braucht. Die Entscheidung über den Umfang treffen Sie mit Ihrem Versicherer.

Im Normalfall wenig. Regen reinigt die Module in unseren Breiten weitgehend. Eine Reinigung lohnt vor allem bei flach geneigten Dächern oder starker Verschmutzung durch Bäume oder Landwirtschaft.

Wichtiger ist die Überwachung: Die App zeigt, wenn ein Strang weniger liefert als erwartet. Wer einmal im Monat hineinschaut, merkt einen Defekt früh.

Für Anlagen bis 30 Kilowatt Peak auf Einfamilienhäusern ist der Betrieb einkommensteuerlich in der Regel unproblematisch, und beim Kauf fällt keine Mehrwertsteuer an.

Wir sind keine Steuerberatung und geben dazu keine Auskunft, die Ihre eigene Prüfung ersetzt. Für die Anlagendaten, die Ihr Steuerbüro braucht, stellen wir die Unterlagen bereit.

Passt dazu

Weitere Leistungen

Diese Komponenten lassen sich mit Ihrem Vorhaben kombinieren.

Stromspeicher

Eine Solaranlage produziert tagsüber, verbraucht wird vor allem morgens und abends. Ein Speicher überbrückt diese Lücke und erhöht den Anteil des selbst genutzten Stroms.

Wallbox

Eine Wallbox lädt das E-Auto schneller und sicherer als die Haushaltssteckdose. In Verbindung mit einer Solaranlage laden Sie einen Teil davon mit Strom vom eigenen Dach.

Photovoltaik und Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe braucht Strom, eine Photovoltaikanlage erzeugt ihn. Wer beides gemeinsam plant, nutzt einen größeren Teil des eigenen Stroms im Haus, statt ihn günstig einzuspeisen.

Fragen zu Photovoltaik?

Wir sehen uns Ihr Haus und Ihren Verbrauch an und sagen Ihnen offen, was sinnvoll ist. Kostenlos und unverbindlich.