Woltics
Kostenlos beraten lassen+49 (0) 2234 688 5330

Wallbox

Zu Hause laden, am liebsten mit eigenem Strom

Eine Wallbox lädt das E-Auto schneller und sicherer als die Haushaltssteckdose. In Verbindung mit einer Solaranlage laden Sie einen Teil davon mit Strom vom eigenen Dach.

  • Installation durch den Fachbetrieb
  • Anmeldung beim Netzbetreiber inklusive
  • Überschussladen mit Solarstrom möglich
  • Vorbereitung für spätere Erweiterung

11 oder 22 Kilowatt?

Für die allermeisten Haushalte 11 Kilowatt. Eine Wallbox bis 11 Kilowatt muss beim Netzbetreiber nur angemeldet werden, er darf den Betrieb nicht untersagen. Eine mit 22 Kilowatt ist genehmigungspflichtig und darf erst nach schriftlicher Zustimmung installiert werden.

Maßgeblich ist die Nennleistung laut Typenschild, nicht eine Drosselung per Software. Steht dort 22 Kilowatt, behandeln Netzbetreiber das Gerät in der Regel als genehmigungspflichtig.

Dazu kommt: Viele Fahrzeuge nehmen an Wechselstrom ohnehin nur 11 Kilowatt oder weniger auf. Dann lädt eine 22-Kilowatt-Wallbox exakt so schnell wie eine mit 11.

Wie lange dauert das Laden zu Hause?

Akkukapazität geteilt durch Ladeleistung. Bei 60 Kilowattstunden Batterie und 11 Kilowatt Ladeleistung sind das rechnerisch etwa fünfeinhalb Stunden für eine volle Ladung, bei 7,4 Kilowatt gut acht Stunden.

Im Alltag wird selten von null auf voll geladen. Entscheidend ist, ob die typische Tagesstrecke über Nacht nachgeladen wird, und dafür reichen 11 Kilowatt praktisch immer.

11 oder 22 Kilowatt

Für den privaten Gebrauch ist eine Wallbox mit 11 Kilowatt in den allermeisten Fällen ausreichend. Ein Fahrzeug lädt damit über Nacht vollständig.

Anlagen mit 22 Kilowatt sind genehmigungspflichtig und nur sinnvoll, wenn das Fahrzeug diese Leistung überhaupt aufnehmen kann und der Hausanschluss sie hergibt. Wir prüfen das vorab.

Anmeldung und Genehmigung

Ladeeinrichtungen müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Ab einer bestimmten Leistung ist zusätzlich eine Genehmigung erforderlich.

Woltics übernimmt diese Formalitäten und stimmt sich mit dem zuständigen Netzbetreiber ab, damit die Wallbox rechtskonform in Betrieb geht.

Mit Solarstrom laden

Wenn Photovoltaikanlage, Energiemanager und Wallbox zusammenspielen, kann das Fahrzeug bevorzugt dann laden, wenn die Anlage gerade Überschuss produziert.

Diese Funktion setzt voraus, dass die Komponenten miteinander kommunizieren können. Deshalb stimmen wir die Auswahl von Anfang an aufeinander ab.

  • Überschussladen nutzt vorrangig selbst erzeugten Strom
  • Der Ladevorgang passt sich der aktuellen Erzeugung an
  • Priorisierung gegenüber Haushalt und Speicher ist einstellbar

Was die Installation beeinflusst

Die Kosten hängen vom Abstand zwischen Zählerschrank und Stellplatz, der vorhandenen Elektroinstallation und dem Zustand des Hausanschlusses ab.

Wir sehen uns diese Punkte vor dem Angebot an, damit es keine Überraschungen bei der Montage gibt.

Anmeldung, Genehmigung und reduziertes Netzentgelt

Grundlage sind die Niederspannungsanschlussverordnung und das Energiewirtschaftsgesetz. Bis einschließlich 11 Kilowatt genügt die Anmeldung, darüber wird daraus ein Genehmigungsverfahren.

Neue Ladeeinrichtungen über 4,2 Kilowatt fallen außerdem unter die Regelungen für steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Der Netzbetreiber darf die Leistung in seltenen Ausnahmefällen vorübergehend reduzieren, um das Ortsnetz zu schützen. Im Gegenzug gibt es ein reduziertes Netzentgelt, das je nach Netzgebiet und gewähltem Modul typischerweise im Bereich von etwa 110 bis 190 Euro im Jahr liegt.

Wir melden die Wallbox an und sagen Ihnen, welches Modul in Ihrem Fall günstiger ist.

Überschussladen mit Solarstrom

Wenn eine Photovoltaikanlage vorhanden ist oder geplant wird, lohnt sich das Überschussladen. Die Wallbox lädt dann bevorzugt mit dem Strom, der sonst für 7,70 Cent eingespeist würde.

Dafür braucht es eine Wallbox, die sich in der Leistung stufenlos oder in feinen Stufen regeln lässt, und einen Energiemanager, der Anlage, Speicher und Wallbox aufeinander abstimmt. Eine Wallbox, die nur an oder aus kann, ist dafür ungeeignet.

  • Reine Überschussladung: lädt nur mit Solarstrom, pausiert bei Wolken
  • Mischbetrieb: ergänzt den Überschuss bis zu einer Mindestladeleistung aus dem Netz
  • Zeitfenster: lädt bis zu einer bestimmten Uhrzeit auf einen Mindeststand, danach nur noch mit Überschuss

Was bei der Installation zu klären ist

Die Wallbox selbst ist selten das Aufwendige. Der Aufwand steckt im Weg von der Unterverteilung zum Stellplatz und im Zustand der Elektrik.

  • Leitungsweg und Leitungslänge bis zum Stellplatz, auch über Wände und Decken
  • Platz in der Unterverteilung für Leitungsschutz und Fehlerstromschutz
  • Zustand und Kapazität des Zählerschranks
  • Wandbefestigung oder Standfuß, wenn keine geeignete Wand vorhanden ist
  • Zugang und Diebstahlschutz bei frei zugänglichen Stellplätzen
  • Bei Mehrfamilienhäusern: Abstimmung in der Eigentümergemeinschaft und Lastmanagement für mehrere Ladepunkte

Häufige Fragen

Wallbox: Ihre Fragen

Ladeeinrichtungen sind beim Netzbetreiber anzumelden. Ab einer bestimmten Anschlussleistung ist zusätzlich eine Zustimmung erforderlich. Die Formalitäten übernehmen wir.

Ja. Eine Wallbox funktioniert unabhängig von einer Solaranlage. Wenn später eine Photovoltaikanlage dazukommt, lässt sich das Überschussladen ergänzen, sofern die Wallbox das unterstützt.

In den meisten Einfamilienhäusern ja. Sicher lässt sich das erst nach einem Blick auf die Elektroinstallation und den Zählerschrank sagen. Diese Prüfung gehört bei uns zur Planung.

Für gelegentliches Nachladen vielleicht, für den Alltag nicht. Eine Schuko-Steckdose ist nicht für stundenlange Dauerlast ausgelegt. Das führt zu Erwärmung an Klemmen und Kontakten und ist eine bekannte Brandursache.

Eine fest installierte Wallbox ist dafür ausgelegt, hat den passenden Schutz und lädt mit einem Vielfachen der Geschwindigkeit.

Grundsätzlich besteht ein Anspruch auf Zustimmung zum Einbau einer Ladeeinrichtung. Über die konkrete Ausführung entscheidet die Eigentümergemeinschaft.

Technisch ist der Hausanschluss der begrenzende Punkt, sobald mehrere Ladepunkte entstehen. Dafür gibt es Lastmanagement, das die verfügbare Leistung dynamisch verteilt. Das sollte von Anfang an mitgeplant werden, auch wenn zunächst nur ein Stellplatz ausgerüstet wird.

Für den privaten Gebrauch in der Regel nicht. Ein separater Zähler wird interessant, wenn ein gesonderter Tarif genutzt werden soll oder wenn die Ladekosten abgerechnet werden müssen, etwa bei einem Dienstwagen.

Wir klären das vor der Installation, weil es den Aufbau in der Unterverteilung verändert.

In Europa ist Typ 2 der Standard für das Laden mit Wechselstrom. Alle aktuellen Fahrzeuge in Deutschland nutzen ihn.

Die Frage ist eher, ob die Wallbox ein fest angeschlagenes Kabel hat oder eine Buchse. Ein festes Kabel ist bequemer, eine Buchse flexibler und bei Beschädigung leichter zu ersetzen.

Passt dazu

Weitere Leistungen

Diese Komponenten lassen sich mit Ihrem Vorhaben kombinieren.

Photovoltaik

Eine Photovoltaikanlage erzeugt Strom dort, wo er gebraucht wird. Wir legen die Anlage auf Ihre Dachfläche und Ihren Verbrauch aus und übernehmen Planung, Montage und Anmeldung.

Energiemanager

Je mehr Komponenten zusammenkommen, desto wichtiger wird die Frage, wohin der erzeugte Strom fließt. Genau das entscheidet der Energiemanager, automatisch und in Echtzeit.

Stromspeicher

Eine Solaranlage produziert tagsüber, verbraucht wird vor allem morgens und abends. Ein Speicher überbrückt diese Lücke und erhöht den Anteil des selbst genutzten Stroms.

Fragen zu Wallbox?

Wir sehen uns Ihr Haus und Ihren Verbrauch an und sagen Ihnen offen, was sinnvoll ist. Kostenlos und unverbindlich.