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Wärmepumpe Rhein-Erft-Kreis

Wärmepumpe im Rhein-Erft-Kreis

Ob eine Wärmepumpe passt, hängt nicht davon ab, in welcher der zehn Städte Ihr Haus steht, sondern davon, mit welcher Vorlauftemperatur es warm wird. Wir prüfen das zuerst und reden erst danach über Geräte.

  • Eignungsprüfung mit der vorhandenen Heizung
  • Heizlastberechnung statt Schätzung nach Wohnfläche
  • Schallschutz zur Nachbargrenze vorab gerechnet
  • Photovoltaik und Wärmepumpe gemeinsam ausgelegt
EinsatzgebietRhein-Erft-Kreis
Entfernung zu unserem Standortvor Ort
Netzbetreiberje nach Stadt unterschiedlich
Ertrag bei Südausrichtung1076 kWh je kWp und Jahr

Woran erkenne ich, ob mein Haus im Rhein-Erft-Kreis geeignet ist?

Senken Sie an einem kalten Tag die Vorlauftemperatur Ihrer bestehenden Heizung schrittweise ab und prüfen Sie, ob alle Räume noch warm werden. Bleibt das Haus bei etwa 55 Grad oder weniger warm, ist eine Wärmepumpe technisch geeignet. Dieser Test kostet nichts und ist aussagekräftiger als jede Tabelle nach Baujahr.

In den Umsiedlungsorten und Siedlungsquartieren des Kreises sind meist einzelne Heizkörper der Engpass, nicht das gesamte Gebäude. Ihr Tausch ist fast immer günstiger als eine Maßnahme an der Gebäudehülle.

Welche Förderung gibt es für eine Wärmepumpe im Rhein-Erft-Kreis?

Maßgeblich ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude beim Heizungstausch. Das Kreisprogramm Energieoffensive förderte keine Wärmepumpen, sondern Photovoltaik, Speicher, Solarthermie, Wallboxen und Balkonkraftwerke, und ist für 2026 ohnehin geschlossen.

Die aktuellen Sätze und Voraussetzungen der Bundesförderung halten wir mit Prüfdatum zentral auf unserer Förderseite fest.

Ertrag am Standort

Was eine Anlage im Rhein-Erft-Kreis im Jahr liefert

Spezifischer Jahresertrag je Kilowatt Peak, berechnet für Rhein-Erft-Kreis bei 14 Prozent Systemverlusten und unverschatteter Fläche.

Ausrichtung und NeigungErtrag je kWp und JahrBei 10 kWp
Süden, 35 Grad1076 kWhrund 10.760 kWh
Osten, 30 Grad865 kWhrund 8.650 kWh
Westen, 30 Grad846 kWhrund 8.460 kWh
Flachdach, aufgeständert 0 Grad893 kWhrund 8.930 kWh

Quelle: PVGIS (Photovoltaic Geographical Information System) der Europäischen Kommission, Datensatz SARAH2, Berechnung für 1 kWp bei 14 Prozent Systemverlusten. Zuletzt geprüft am . Die Werte gelten für eine unverschattete Fläche und ersetzen keine Auslegung für Ihr Dach.

Was im Kreis über die Eignung entscheidet

Der Rhein-Erft-Kreis hat einen für Wärmepumpen eher günstigen Bestand: viele freistehende und Reihenhäuser mit Gärten, in denen der Aufstellort und der Abstand zur Nachbargrenze weniger kritisch sind als in der Kölner Innenstadt.

  • Heizlast, aus tatsächlichem Verbrauch und Bauteilen abgeleitet
  • erreichbare Vorlauftemperatur, Raum für Raum geprüft
  • Heizflächen: reicht ein Tausch einzelner Heizkörper
  • Aufstellort mit Grenzabstand und Schallprognose nach TA Lärm
  • Zählerschrank und Hausanschluss für den zusätzlichen Strombedarf

Gemeinsam mit Photovoltaik planen

Eine Wärmepumpe nimmt über das ganze Jahr Strom ab und ist deshalb der wirksamste Hebel, um den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage zu erhöhen. Das gilt im Kreis besonders, weil das Kreisförderprogramm derzeit geschlossen ist und die Wirtschaftlichkeit stärker am Eigenverbrauch hängt.

Wenn beides ansteht, lassen sich Zählerschrank, Elektrik, Steuerung und Anmeldung in einem Zug erledigen, statt zweimal einzugreifen.

So läuft ein Projekt bei uns ab

Der Ablauf ist bei jedem Projekt gleich, unabhängig davon, wo das Haus steht. Was sich unterscheidet, sind Dachfläche, Verbrauch, Netzanschluss und Förderlage.

  • Erstgespräch: Verbrauch, Dach und Ziel klären, telefonisch oder vor Ort
  • Auslegung: Anlagengröße, Speichergröße und Komponenten festlegen
  • Angebot: feste Positionen, keine Pauschalen ohne Grundlage
  • Anmeldung: Netzanschluss und Marktstammdatenregister übernehmen wir
  • Montage: Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Elektrik
  • Inbetriebnahme: Messkonzept, Zählertausch, Einweisung in die App

Förderung

Das Kreisprogramm Energieoffensive ist für 2026 geschlossen

Stand 22.9.2026. Förderstände ändern sich unterjährig, deshalb prüfen wir sie vor jedem Angebot erneut.

  • Der Rhein-Erft-Kreis förderte 2026 Photovoltaik ab 5 kWp mit 1.000 Euro, Batteriespeicher ab 5 kWh mit 500 Euro, Solarthermie mit 500 Euro, Wallboxen mit 200 Euro und Balkonkraftwerke ab 150 VA mit bis zu 200 Euro.
  • Die Förderung war auf 1.500 Euro je Haushalt oder Eigentümergemeinschaft begrenzt.
  • Seit dem 18. März 2026 steht die Förderampel auf Rot. Die Mittel von einer Million Euro sind ausgeschöpft, Anträge sind nicht mehr möglich.
  • Kommunale Programme bestehen daneben unabhängig davon. Frechen bezuschusst Photovoltaik ab 5 kWp mit 750 Euro, Bergheim unterhält derzeit kein eigenes Programm.

Die aktuellen Bedingungen aller Programme halten wir zentral auf der Förderseite fest, damit hier kein überholter Stand stehen bleibt.

Häufige Fragen

Wärmepumpe im Rhein-Erft-Kreis: Fragen aus der Region

Ja. Unsere Schwerpunkte liegen in Frechen, Hürth und Bergheim, weil sie unserem Standort am nächsten sind. Die übrigen Städte betreuen wir ebenfalls.

Für die Aufstellung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe auf dem eigenen Grundstück ist in Nordrhein-Westfalen in der Regel keine Baugenehmigung erforderlich.

Einzuhalten sind die Abstandsvorschriften der Landesbauordnung und die Schallanforderungen der TA Lärm.

Nicht zwingend. Entscheidend ist die erreichbare Vorlauftemperatur, nicht der Dämmstandard als solcher.

Wenn einzelne Räume nicht warm werden, ist der Tausch dieser Heizkörper meist der günstigere Weg.

Als Hybridlösung ja. Die Wärmepumpe deckt dann den größten Teil des Jahres ab, der vorhandene Kessel springt an sehr kalten Tagen ein.

Ob das sinnvoll ist, hängt vom Alter des Kessels und vom Verbrauch ab. Wir rechnen beide Varianten durch.

Der eigentliche Tausch dauert bei einem Einfamilienhaus üblicherweise zwei bis vier Arbeitstage.

Davor liegen Heizlastberechnung, Angebot, Förderantrag und Materialbeschaffung.

Wärmepumpe im Rhein-Erft-Kreis prüfen lassen

Wir berechnen die Heizlast, prüfen die Heizflächen und klären den Aufstellort, bevor über Geräte gesprochen wird.