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Photovoltaik Erftstadt

Photovoltaik in Erftstadt

Erftstadt hat den höchsten Ertragswert in unserem Gebiet und die größten Dachflächen. Wir planen in allen achtzehn Stadtteilen und setzen Wechselrichter und Speicher in gefährdeten Lagen bewusst nicht in den Keller.

  • Rund 1.077 kWh je kWp und Jahr bei Südausrichtung
  • Erfahrung mit Hof-, Scheunen- und Nebengebäudedächern
  • Speicher und Wechselrichter hochwassersicher platziert
  • Netzbetreiber wird vor der Anmeldung für Ihre Adresse geklärt
EinsatzgebietErftstadt (50374)
Entfernung zu unserem Standortrund 13 km Luftlinie
Netzbetreiberörtlicher Verteilnetzbetreiber
Ertrag bei Südausrichtung1077 kWh je kWp und Jahr

Wie viel Strom bringt eine Photovoltaikanlage in Erftstadt?

In Erftstadt liefert ein Kilowatt Peak bei 35 Grad Neigung nach Süden rund 1.077 Kilowattstunden im Jahr, bei Ost-West-Ausrichtung mit 30 Grad etwa 845 bis 866. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt damit grob 8.500 bis 10.800 Kilowattstunden jährlich. Das ist der höchste Wert in unserem Einsatzgebiet, gemeinsam mit Kerpen.

Die Werte stammen aus PVGIS, der Ertragsdatenbank der Europäischen Kommission, bei 14 Prozent Systemverlusten und unverschatteter Fläche.

In der offenen Börde-Landschaft um Erp, Friesheim und Borr kommen diese Werte häufiger tatsächlich zustande als in dichter bebauten Lagen.

Wohin gehören Wechselrichter und Speicher in Erftstadt?

In Gebäuden mit bekannter Hochwassergefährdung nicht in den Keller. Nach dem Hochwasser im Juli 2021 planen wir Wechselrichter, Batteriespeicher und die erweiterte Elektrik dort in ein höher gelegenes Geschoss, auch wenn der Keller der bequemere Aufstellort wäre.

Ein Batteriespeicher, der unter Wasser stand, ist nicht reparabel und muss ersetzt werden. Der Mehraufwand für einen anderen Aufstellort ist dagegen gering.

Wir weisen den Unterschied im Angebot getrennt aus und sprechen die Frage von uns aus an.

Ertrag am Standort

Was eine Anlage in Erftstadt im Jahr liefert

Spezifischer Jahresertrag je Kilowatt Peak, berechnet für Erftstadt bei 14 Prozent Systemverlusten und unverschatteter Fläche.

Ausrichtung und NeigungErtrag je kWp und JahrBei 10 kWp
Süden, 35 Grad1077 kWhrund 10.770 kWh
Osten, 30 Grad866 kWhrund 8.660 kWh
Westen, 30 Grad845 kWhrund 8.450 kWh
Flachdach, aufgeständert 0 Grad893 kWhrund 8.930 kWh

Quelle: PVGIS (Photovoltaic Geographical Information System) der Europäischen Kommission, Datensatz SARAH2, Berechnung für 1 kWp bei 14 Prozent Systemverlusten. Zuletzt geprüft am . Die Werte gelten für eine unverschattete Fläche und ersetzen keine Auslegung für Ihr Dach.

Große Flächen, andere Fragen

Erftstadt ist ländlicher geprägt als die kölnnahen Städte. Neben dem Einfamilienhaus finden sich hier Hofanlagen, Scheunen und Nebengebäude mit großen zusammenhängenden Dachflächen.

  • Hof- und Scheunendächer: große Flächen, dafür sind Statik und Deckungszustand die Hauptfragen, nicht die Modulmenge
  • Ältere landwirtschaftliche Gebäude: Prüfung auf asbesthaltige Deckung vor jeder Planung
  • Wasserburgen und Herrenhäuser: Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde nötig
  • Wohnbestand in Liblar, Lechenich und Bliesheim: klar geschnittene Dächer, technisch unkritisch
  • Bei großen Anlagen ist der Netzanschlusspunkt der begrenzende Faktor, nicht die Dachfläche

Anmeldung und Netzanschluss

Jede Anlage wird beim zuständigen Verteilnetzbetreiber angemeldet und muss innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden.

Im weitläufigen Erftstädter Stadtgebiet ist die Zuständigkeit nicht überall dieselbe. Wir klären sie vor der Anschlussanfrage anhand Ihrer Adresse und übernehmen Anmeldung, Fertigmeldung und Registrierung.

Bei größeren Dachflächen prüfen wir vorab, ob der vorhandene Hausanschluss die geplante Einspeiseleistung trägt oder erweitert werden muss.

So läuft ein Projekt bei uns ab

Der Ablauf ist bei jedem Projekt gleich, unabhängig davon, wo das Haus steht. Was sich unterscheidet, sind Dachfläche, Verbrauch, Netzanschluss und Förderlage.

  • Erstgespräch: Verbrauch, Dach und Ziel klären, telefonisch oder vor Ort
  • Auslegung: Anlagengröße, Speichergröße und Komponenten festlegen
  • Angebot: feste Positionen, keine Pauschalen ohne Grundlage
  • Anmeldung: Netzanschluss und Marktstammdatenregister übernehmen wir
  • Montage: Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Elektrik
  • Inbetriebnahme: Messkonzept, Zählertausch, Einweisung in die App

Förderung

Das Kreisprogramm ist geschlossen, die Bundesförderung bleibt

Stand 22.9.2026. Förderstände ändern sich unterjährig, deshalb prüfen wir sie vor jedem Angebot erneut.

  • Das Kreisprogramm Energieoffensive ist für 2026 seit dem 18. März geschlossen, die Mittel von einer Million Euro sind ausgeschöpft.
  • Wirtschaftlich tragen eine Anlage in Erftstadt damit der vermiedene Strombezug und die Einspeisevergütung nach dem EEG.
  • Beim Heizungstausch greift weiterhin die Bundesförderung für effiziente Gebäude.
  • Ob die Stadt Erftstadt zum Zeitpunkt Ihrer Entscheidung eigene Programme führt, prüfen wir vor dem Angebot.

Die aktuellen Bedingungen aller Programme halten wir zentral auf der Förderseite fest, damit hier kein überholter Stand stehen bleibt.

Häufige Fragen

Photovoltaik in Erftstadt: Fragen aus der Region

Ja, in allen achtzehn Stadtteilen, von Liblar und Lechenich bis zu den kleinen Ortslagen wie Borr, Herrig, Niederberg und Mellerhöfe.

Die Dachfläche ist hier selten der Engpass. Häufiger ist es der Netzanschlusspunkt: Ab einer bestimmten Anlagengröße muss der Hausanschluss geprüft und gegebenenfalls erweitert werden.

Wir klären das vor der Auslegung, damit die geplante Größe auch anschließbar ist.

Eine Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde ist nötig. Das schließt eine Anlage nicht aus.

Straßenabgewandte Dachflächen, vollflächig schwarze Module und flächenbündige Montage führen in der Praxis am ehesten zu einer Genehmigung. Wir klären den Status vor der Planung.

Die Montage auf einem Einfamilienhaus dauert meist ein bis zwei Arbeitstage, bei großen Hofdächern entsprechend länger.

Von der Beauftragung bis zur Inbetriebnahme vergehen üblicherweise mehrere Wochen, abhängig von Material, Gerüst und dem Zählertermin des Netzbetreibers.

Das entscheidet das Verbrauchsprofil, nicht der Ort. Weil derzeit kein Zuschuss greift, legen wir die Speichergröße besonders genau am gemessenen Verbrauch aus.

In hochwassergefährdeten Lagen kommt die Frage des Aufstellorts dazu. Der Keller scheidet dort aus.

Photovoltaik in Erftstadt planen lassen

Wir prüfen Dachfläche, Statik, Netzanschluss und den richtigen Platz für Wechselrichter und Speicher an Ihrem Erftstädter Gebäude.